Authentizität

Authentizität

Liebe Freundin, lieber Freund des geschriebenen Wortes

»Sei authentisch! Lebe Deine Authentizität, lebe Dich selbst! Lebe den Menschen, der Du wirklich bist«, schallt es mir vielerorts lautstark entgegen.

Nicht schlecht!, denke ich mir, doch wie sollte das gehen, dieses Authentisch-Sein? – »Authentizität«, ein mächtiger Begriff, wie mir scheint! Was erklärt mir unsere allseits geliebte Wikipedia dazu?

»Angewendet auf Personen bedeutet Authentizität, sich gemäß seinem wahren Selbst, d. h. seinen Werten, Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Bedürfnissen auszudrücken und dementsprechend zu handeln, und sich nicht durch äußere Einflüsse bestimmen zu lassen.«

Das DWDS, das »Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache« schlägt mir für Authentizität vor allem den Begriff »Echtheit« vor, womit ich gefühlt schon mehr anfangen kann.

Authentizität
Authentizität

AHA! – Doch auch um echt meine Echtheit zu leben, müsste ich wohl, um nicht ganz und gar in die Irre zu laufen, mein »wahres Selbst« erst einmal kennen, oder? Mein wahres Selbst; so, wie es oben erklärt ist: … meine wahren Werte, Gedanken, Emotionen, Überzeugungen und Bedürfnisse. Und dann wird mir auch noch empfohlen, echt zu ihnen zu stehen, sie auszudrücken und ihnen gemäß zu handeln. Potzblitz! Das kann mich ganz schön ins Schwitzen bringen!

Um das alles hinzukriegen, müsste ich mich wohl schon sehr gut kennen, oder nicht? – Wenn ich meiner selbst aber gar nicht so 100%ig sicher bin? Wie sollte ich mich denn kennenlernen können? Wie sollte ich mir selbst begegnen können, wenn es mich doch nur einmal gibt?

Spiegelbilder der Authentizität?

Alle meine Versuche, meinem wahren Selbst in gläsernen Spiegeln nachzuspüren, schlugen bisher fehl. Also ziehe ich geistige Spiegel vor. Zumal mich das Skizzieren geistiger Spiegelbilder durchaus spannungsvoll faszinieren kann.

Mein geistiger Spiegel, dem ich mich widme, ist mein regelmäßiges, mein selbstverständliches, ganz einfaches tägliches Kritzeln und Schreiben in meine Spiralkladde. In diesem mir ganz selbstverständlichen Schreiben kläre ich meine Gedanken, teile ich meine Sorgen und Besorgnisse, entwickle ich das, was ich verwirklichen will, das, worauf ich mich freuen kann.

Dieses Schreiben ist nur für mich selbst, für meinen eigenen Nutzen und mein eigenes Wohlergehen. Und es ist mir mehr als Freude. Es ist mir mittlerweile geliebte Notwendigkeit geworden.

Daher lade ich Dich herzlich und voller Freude dazu ein, Dich mit anderen interessierten Menschen und mir zu treffen, um uns gemeinsam über unser Geschriebenes, über unsere gewonnenen Eindrücke unserer selbst und unseres Lebens austauschen zu können. In einem Kreis, der vorerst noch den ungelenken Namen »Tagebuch-Schreibworkshop« »Die Kunst, erfüllend Tagebuch zu schreiben« trägt.

Die Einladung samt allen Einzelheiten findest Du hier:

»Die Kunst, erfüllend Tagebuch zu schreiben« (KLICK!)

Ein weiterer Schreibworkshop

Noch einen Schritt weiter wage ich gleich mit meinem nächsten Workshop-Angebot zu gehen, zu dem ich Dich ebenfalls herzlich einladen möchte. Allerdings ohne diese Veranstaltung lautstark anzupreisen. Denn das empfände ich als vermessen.

Machen wir es doch einfach so: Wenn Du manchmal abends, vor dem Einschlafen in Deinem Bett liegst und staunst, dass Du atmest, dass Dein Herz schlägt, dass Du lebst und dass Du dieses Leben in Dir fühlen kannst, so sei herzlich eingeladen zum »Spirituell Schreiben Schreibworkshop«!

Spirituell Schreiben?
Spirituell Schreiben?

Wenn dies alles aber nicht Deinem Erleben und auch nicht Deinen Interessen entspricht, so fühle Dich bitte einfach nicht behelligt durch dieses Angebot, okay?

Die Einladung hierzu samt allen Einzelheiten kannst Du hier finden:

»Spirituell Schreiben im Online Schreibworkshop« (KLICK!)

Ich würde mich sehr freuen, Dich zu einem dieser Workshops begrüßen zu dürfen!

Ich grüße Dich herzlich,

Dein Michael (Dr. Micha)

Lebe nicht im Konjunktiv!
Schreibe Dich frei!


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