Schreiben lernen und Schreiben können!

Schreiben lernen und Schreiben können!

(oder: Wie Du sicher und leicht Deinen Roman verfassen kannst und dabei auch noch in Deine Persönlichkeit entwickelst und Dich selbst verwirklichst!)

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Schreiben lernen und schreiben können: Das sind zwei Herausforderungen, denen wir uns in den Schreibworkshops stellen wollen. Zwei Aufgaben, die wir meistern wollen und meistern werden.

Und wir werden auch beachten, dass es beim Schreiben-Lernen und Schreiben-Können Besonderheiten gibt, die wir nicht außer Acht lassen dürfen. Denn beim Schreiben ist es ganz und gar nicht so wie es sich in zahlreichen anderen Lernvorgängen unseres Lebens verhält, dass nämlich das Können sich ganz automatisch aus dem erfolgreichen Lernen ergibt.

Auch die (provokante) Überschrift dieses Artikels scheint dies ja spielerisch zu verheißen: „Wir lernen das Schreiben und dann können wir schreiben“. Das funktioniere. So sei es nun einmal. Punkt! Schluss! Aus die Maus!

Im Schreiben gelten diese schulmeisterlichen Gesetze jedoch nicht. Im Schreiben verhält sich das Verhältnis () zwischen dem Lernen und dem Können ganz anders. Da gibt es nämlich ein Geheimnis, das wir erst noch entdecken müssen.

Das Schreiben-Lernen!

Fangen mir mit dem Schreiben lernen an! Wahrscheinlich bist Du ja schon seit vielen Jahren, vielleicht seit Jahrzehnten dabei, das Schreiben zu erlernen. Von den ersten Schreibübungen in der Schule an bis zu Deinen kürzlich erst verfassten letzten Aufzeichnungen, vielleicht Deinen Tagebuch Eintragungen die Du mit viel Liebe und Sorgfalt gepflegt hast.

Und was stellen wir fest: Das mit dem Schreiben klappt doch ganz prima. Du kannst ja schreiben! Wunderbar! Problem Nummer Eins ist gelöst! – Oder doch nicht?

Eine Geschichte oder einen Roman schreiben lernen

Nun, den meisten Menschen, die ich kenne und die von sich sagen, dass sie das Schreiben lernen wollen, meinen damit, dass sie lernen wollen, eine Geschichte oder einen Roman (= etwas größere Geschichte mit viel Erleben) zu schreiben.

Aha! Das Schreiben besitzt also auch noch deutlich andere Aufgaben, als nur die Buchstaben zu Wörtern und passende Wörter aneinander zu reihen. Und das sind geistige Aufgaben. Aufgaben der Erkenntnis übergeordneter, umfassender Zusammenhänge. Aufgaben die mit dem Schreiben im Sinn von „Buchstaben setzen“ nichts zu tun haben.

Schreiben ist also nicht gleich Schreiben!

Schreiben ≠ Schreiben

Gerade kürzlich traf ich eine renommierte, sehr erfolgreiche Journalistin, die mit großem Erfolg und großer Freude tagtäglich Geschehnisse aus der Welt in einer großen Zeitung berichtet. Sie ist also ständig am Schreiben! Mit Erfolg! Sie kann also bestens schreiben! Doch wir trafen uns, weil sie ratlos war, wie sie denn einen Roman, zu dem sie auch schon zahlreiche Ideen im Kopf hatte, zu Papier bringen konnte.

Genau auf diesen Punkt, auf diese Schwierigkeit des Schreibens, das Verfassen einer Geschichte oder eines Romans, werden wir in unseren Workshops gründlich eingehen. Und wir werden einen prima Weg zur Lösung dieser Aufgabe finden. Versprochen!

Eine andere Aufgabe jedoch wird uns viel mehr und viel heftiger zu schaffen machen, aber auch diese andere Aufgabe werden wir bewältigen. Diese andere Aufgabe ist das „Schreiben-Können“!

Das Schreiben-Können!

Dass sich das Schreiben Können nicht immer so ganz einfach oder wie von alleine aus dem Schreiben-Lernen ergibt, habe ich ja bereits angedeutet. Worum geht es also beim Schreiben-Können?

Das Schreiben-Können stellt uns eine der schwierigsten und schwersten Aufgaben, die man uns stellen kann. Und wir müssen all unseren Mut und all unsere Kraft zusammennehmen, um uns dieser Aufgabe zu stellen und diese Aufgabe zu lösen.

Was aber könnte nun eine so bedrohlich und schwierige Aufgabe sein?

Die schwierigste Aufgabe der ganzen Welt

Wir müssen fest und tapfer zu uns selbst stehen! Und wir müssen all unseren Mut zusammennehmen, um unsere größte, unsere allergrößte Angst zu überwinden! Und das ist bei vielen von uns die Angst vor Scham und Schande!

Um schreiben zu können, müssen wir so mutig zu uns selbst stehen, dass keine Ängste vor Scham oder Schande uns mehr erschüttern können. Wir müssen so mutig und uns ganz sicher sein, zu uns selbst stehen können, dass es uns ein Leichtes wird anhand eines Textes zu sagen:

„Ja, diesen Text habe ich geschrieben! Ja, das sind meine Gedanken! Das ist mein Erleben! Dieses ist mein Empfinden! Das sind meine Werte! Und, ja, ich werde Euch diesen Text, aus dem Ihr all dieses ablesen könnt, jetzt vortragen, präsentieren!“

So fest und sicher, so ruhig und mutig müssen wir zu unserem Gedachten und zu unserem Geschriebenen, zu uns selbst stehen, dass wir alle Angst vor Scham und Schande überwinden und mit Freude und wirklichem Stolz zu unserer Erzählung, zu unserer Geschichte oder unserem Roman, zu unserem Geschriebenen stehen. Gegenüber jedem Menschen und allen Menschen auf der ganzen Welt!

Schreiben können

Schreiben können heißt, keine Angst vor dem Schreiben zu haben. Und vor allem: Keine Angst vor sich selbst zu haben!

Angst vor sich selbst? – Du meinst, das sei ja lächerlich?

Und Du hast Recht. Das ist, genau betrachtet, lächerlich. Denn es ist genau dieselbe Angst, die uns allzu oft überhaupt erst zum Schreiben bringt! Die Angst vor all diesen quälenden, gemeinen Stimmen in unserem Kopf und unserer Seele, die uns abwerten und abstrafen. Die uns selbst abwerten und gleichfalls alles Gute und Schöne, das wir erschaffen wollen. So dass es manchmal gar nicht dazu kommt, dass wir Gutes und Schönes tun und erschaffen. So dass es gar nicht dazu kommt, dass wir schreiben.

Wir wollen uns aber von diesen miesen, fiesen, abwertenden, erdrückenden, erniedrigenden nicht länger bevormunden lassen!

  • Stehe zu Dir!
  • Habe den Mut, Du selbst zu sein!
  • Erlaube Dir, Du selbst zu sein!
  • Habe den Mut, zu leben und zu schreiben!
  • Schreibe Dich frei!

Gib Deinem Leben eine Geschichte! Gib Deinem Leben seine Geschichte! Gib Dir Deine Geschichte!

  • Stehe zu Dir!
  • Stehe zu Dir selbst!
  • Stehe zu Deinem Selbst!

Du selbst bist Dein Reichtum! Werde Deiner habhaft! Gönne Dir Deinen eigenen Reichtum!

Wenn Du Dein Leben verwirklichen willst, wenn Du Dich wirklich selbst verwirklichen willst, ist dies der erste, notwendige Schritt!

  • Wieso also zögern?

  • Worauf also warten?

  • Jage alle erniedrigenden, unterdrückenden und zurückhaltenden Gedanken dorthin, wo sie hingehören: In den Orkus!

Wie das geht, fragst Du Dich? – Dass machen wir ganz einfach, ganz locker und ganz entspannt in unserem Workshop!

Die schönste aller möglichen Welten

Wenn Du wirklich frei schreiben können willst, musst Du zu der Überzeugung gelangen, dass Du selbst die schönste aller möglichen Welten in dir trägst! Und dass die schönste aller möglichen Welten nun von Dir geboren, zur Welt gebracht werden will!

Und wenn es nun vielleicht nicht die schönste aller möglichen Welten ist, so ist es eben doch mit Sicherheit die interessanteste, die spannendste, die ergreifendste, die beängstigendste aller möglichen Welten.

Das mag sich nun anfänglich vielleicht vermessen anhören, dass ausgerechnet Du die schönste etc. aller möglichen Welten in Dir tragen sollst. Schränken wir es also vorerst ein und sagen: Die für Dich schönste etc. aller möglichen Welten.

Mit dieser Haltung kannst Du bestimmt nichts falsch machen. Denn mit Sicherheit wird kein anderer Mensch außer Dir selbst wissen können, was das Schönste etc. für Dich ist. Wer kennt Dich schließlich am besten? Bist Du es selbst oder kennen Dich andere besser als Du Dich selbst kennst? – Ich gehe mal davon aus, dass Du der Mensch bist, der Dich am besten kennt!

Und woher willst Du nun wissen, dass Deine Geschichte, die von Dir geschriebene Geschichte nicht die Gabe haben sollte, auch andere Menschen zu ihrer Vision der schönsten etc. aller möglichen Welten anzuregen.

Schreiben können – Rede ich mich gerade um Kopf und Kragen?

Ich ahne fast, dass diese Gedanken nicht den idealen Tonfall besitzen, um zu einem Schreibworkshop einzuladen. – Oder vielleicht ja gerade doch?

Schließlich sind diese Gedanken ehrlich. Und was ehrlich ist, muss nicht verschwiegen werden!

Viel mehr aber noch: Diese Gedanken können Dir zeigen, was es für Dich im freien Schreiben zu gewinnen gibt! Für Dich, für Dein Schreiben und Dein ganzes Leben auch außerhalb des Schreibens!

Der Weg zum Schreiben-Können ist Selbstverwirklichung!

Der Weg zum Schreiben Können ist Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung! Eine maßgebliche Persönlichkeitsentwicklung und Selbstverwirklichung! Ein Weg, der Dich Schritt für Schritt zur Selbsterkenntnis führt! Und wenn Du im Schreiben den Eindruck gewinnen solltest, dass das Schreiben auch eine deutliche spirituelle Komponente besitzt, so wundere Dich nicht, sondern wisse, dass ich diese Ansicht und Erfahrung mit Dir teile.

Lebe nicht im Konjunktiv!
Schreibe Dich frei!

Dein Michael


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