SCHREIBEN IN BERLIN | Schreibworkshops und Schreibcoachings

Liebe Schreibfreundin, lieber Schreibfreund!

Mit dieser Website »SCHREIBEN IN BERLIN« , auf der es – wie der Name schon sagt – um das Schreiben und Schreibworkshops und Schreibcoachings geht, will ich Dich dazu einladen:

  • Am SCHREIBEN Freude, Nutzen und Gefallen zu finden; in Berlin und überall!
  • Meinen Blog über das Schreiben zu besuchen und gerne zu kommentieren (Klick!)
  • Vielleicht auch mal an meinen Schreibworkshops  und Schreibcoachings teilzunehmen. In Berlin oder andernorts.  Zur Einladung zum Schreibworkshop (Klick!)
  • Achtung: Die nächste Runde der Schreibworkshops startet schon am 24.10.2018! (Rechtzeitig für die kommende „Dunkle“ Jahreszeit)

Michael Gutmann, Berlin


Schreibworkshops und Schreibcoachings –
Schreibe! – Werde reich! – Und werde glücklich!

Denn Schreiben macht reich und Schreiben macht glücklich! Nicht nur in Berlin!

Schreiben macht reich:

  • Reich an Erinnerungen!
  • Reich an Geschichten!
  • Glücklich über all das, was Du erleben konntest und erleben durftest!
  • Glücklich auch über das, was Du Dir erdenken, erfinden konntest!

Und ganz nebenbei wirst Du, wenn du schreibst, auch von Deiner Umwelt als reicher und interessanter Mensch erkannt werden! Weil du etwas von Dir und Deinem Leben zu erzählen hast! (Das haben nur wenige! Den meisten Menschen fällt nicht Interessantes ein, weil sie sich nicht um ihr Leben kümmern!)

Außerdem wirst Du, wie beiläufig, durch Dein Schreiben einen eigenen Standpunkt entwickeln und eine neue Weltsicht gewinnen. Oder beides weiter ausbauen. Persönlichkeitsentwicklung wie durch Zauberhand! Persönlichkeitsentwicklung vom Feinsten!

Und meine Schreibworkshops und Schreibcoachings können Dich dabei maßgeblich unterstützen!

Kann ein Mensch reicher werden? –
Gibt es mehr Grund zum Glücklich-Sein?

Vielleicht glaubst Du ja aber, dass ich hier nur aufschneide, dass ich alle nur möglichen Herrlichkeiten erfinde, um meine Schreibworkshops und Schreibcoachings zu vermarkten.

Dann bitte ich Dich einen Moment inne zu halten und nach innen zu schauen:

Ist es nicht so, dass alles, restlos alles, was Du über Dich und die Welt weißt oder zu wissen glaubst, an Geschichten gebunden ist? – Weil wir nur durch Geschichten und Bilder (neuronale Verknüpfungen) in der Lage sind, uns etwas zu merken. Und gleichfalls natürlich: Uns an etwas zu erinnern.

Diese neuronalen Verknüpfungen sind nun nichts anderes, als die bildhaften Geschichten, die wir uns immer wieder, wenn wir uns an etwas erinnern, in Windeseile erzählen. Nichts anderes als Geschichten sind es, die wir uns erzählen, wenn wir uns an etwas erinnern!

Wie diese Geschichten nun gestaltet sind, ob sie Dich erfreuen und stärken oder ob sie Dich traurig und deprimiert stimmen und dadurch schwächen, das liegt allein in Deiner Verantwortung. Du hast die Macht über die Geschichten, die Du Dir erzählst. Und durch Dein Schreiben hast Du einen Zugriff auf Deine Geschichten. Du kannst Deine Geschichten schreibend selbst gestalten. Und damit kannst Du Deine ganze Sicht auf die Welt und Dein ganzes Selbstverständnis selbst gestalten. So, wie es für Dich und Dein Leben am besten ist.

Schreibworkshops und Schreibcoachings

Natürlich will ich meine Schreibworkshops und Schreibcoachings auch vermarkten! Nur so kann ich das, was ich für das Wichtigste halte, in die Welt tragen. Und klar, ich will fruchtbar sein!

Doch oberstes Gebot ist es mir, bei all diesen Bestrebungen stets ehrlich zu sein. Ich will gar nicht anders und ich kann gar nicht anders. Sonst könnte ich am nächsten Tag nicht mehr in den Spiegel schauen!


SCHREIBEN IN BERLIN | Schreib Dich glücklich! Schreib Dich reich! - Schreibworkshops und Schreibcoachings
SCHREIBEN IN BERLIN | Schreib Dich glücklich! Schreib Dich reich! – Schreibworkshops und Schreibcoachings

Einladung zum Schreiben

Wenn Du Dein Leben wie ein Fest, auf dem Du herzlich willkommen bist, genießen und erleben möchtest, dann lade ich Dich herzlich gerne zum Schreiben ein! Zum Beispiel in meinen Schreibworkshops und Schreibcoachings! Und wenn Du jetzt gar nicht viel lesen möchtest, sondern Dir viel lieber erzählen lassen möchtest was alles möglich ist, dann ruf mich doch einfach an unter 030/42807776 oder schick mir eine E-Mail an mail@sokratesberlin.de!


SCHREIBEN IN BERLIN | Schreibworkshops und Schreibcoachings: Ich liebe es, Lehrer und Mentor zu sein!
SCHREIBEN IN BERLIN | Schreibworkshops und Schreibcoachings: Ich liebe es, Lehrer und Mentor zu sein!

Ich liebe es, Lehrer und Mentor zu sein!

Ich liebe diese Aufgabe, Menschen zu Erkenntnissen und auf der Suche nach ihren eigenen Geschichten zu helfen! Geburtshelfer zu sein! Oder ihnen einfach auch nur beim Denken und Nachdenken zu helfen. Das ist meine Aufgabe, dafür bin ich da! Und deshalb gibt es auch die Schreibworkshops und das Schreibcoaching. Und so lade ich auch Dich herzlich dazu ein, ein Stück Deines Schriftsteller-Weges, einen Teil Deines Schriftsteller-Lebens mit mir zu teilen, mit mir gemeinsam zu gehen. Auf der Suche nach Deinem Weg, nach Deiner Geschichte, auf der Suche nach den für Dich wichtigen Erkenntnissen.

Wenn Du auch gerne mit mir zusammenarbeiten willst,, z.B. in einem Schreibworkshop oder Schreibcoaching, schicke mir doch bitte einfach eine E-Mail an mail@SokratesBerlin.de! Das gilt natürlich auch grundsätzlich und überhaupt, wenn Du irgendwelche Fragen an mich hast.

Schreibworkshops und Schreibcoachings

Schreibworkshops

Wenn du Interesse an Schreibworkshops hast, besuche doch bitte meine Website Schreiben.Selbsterkenntnis.me!

Schreibcoachings

Schreibcoachings können wir, während die Schreibworkshops auf Berlin begrenzt sind, in Berlin aber auch weltweit miteinander abhalten. Nimm doch bitte einfach Kontakt zu mir auf! mail@SokratesBerlin.de! Dann können wir über alle Möglichkeiten oder Unmöglichkeiten miteinander sprechen!

Wenn Du mehr über mich wissen willst

Und wenn Du mehr oder weiteres über mich wissen willst, besuche doch einfach doch die Seiten „Über mich!“ und / oder meine Websites Schreibend zur SelbsterkenntnisSokratesBerlin oder Sinntherapie. Es gibt noch zahlreiche weiterer Websites von mir, aber diese drei sagen vielleicht am meisten über mich aus!

Ich würde mich sehr freuen, von Dir zu lesen, zu hören oder Dich kennen zu lernen!

Ganz herzliche Grüße,
Michael Gutmann


SCHREIBEN IN BERLIN | Schreibworkshops, Schreibcoachings | Dr.phil. Michael Gutmann
SCHREIBEN IN BERLIN | Schreibworkshops, Schreibcoachings | Dr.phil. Michael Gutmann

PS: Schreiben in Berlin hat Tradition! Und schreiben in Berlin hat Gegenwart und Zukunft. Denn Bilder, Photographien und Fotos  ohne tiefe Aussagen werden uns auf Dauer zur Orientierung in unserem Leben nicht genug sein. Glaube ich zumindest! Mir jedenfalls sind sie nicht genug. „Ich will mehr!“

Willst Du auch mehr? – Dann schick mir einfach ein HALLO!

mail@SokratesBerlin.de


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Schriftstellerin oder Schriftsteller werden?

Willst Du Schriftstellerin oder Schriftsteller werden?

Schriftstellerin oder Schriftsteller werden und Schreiben –
Aber wie geht das am Besten?

Falls Du Schriftstellerin oder Schriftsteller werden und schreiben möchtest, aber nicht weißt wie – wenn Du schreiben möchtest, aber nicht weißt was – wenn Du gerne schreiben würdest, Dich aber nicht so richtig traust – und wenn Du gerne schreiben möchtest, aber schüchtern bist oder Angst vor Deinem Stoff, den Du bearbeiten willst oder Angst vor Deinem Schreiben hast, … . In allen diesen Fällen bist Du hier genau richtig! (Ist es nicht schön, einmal auch genau richtig zu sein!?)

Im weiteren Verlauf oder in den Schreibworkshops und Schreibcoachings will ich Dir dann gerne Vorschläge unterbreiten, wie Du leicht ins Schreiben hineinkommst. Und ich will Dir auch Vorschläge machen, wie Du in Deinem Schreiben gut vorankommst.

Noch besser: Ich will Dir zeigen, wie Du Deinen Stoff, der sogar vielleicht das große Thema Deines Lebens ist, bearbeiten kannst, dass Du überhaupt viel weniger oder gar keine Angst und Scheu vor Deinem großen Thema, Deiner größten Angst, mehr haben musst!

Vor allem will ich Dir einen Weg zeigen, wie Du jeden Stoff schreibend bearbeiten kannst, ohne Angst und Scheu vor Deinem großen Thema haben zu müssen. Damit Du eines Tages nicht mehr nur sagen kannst: „Ich will Schriftstellerin oder  Schriftsteller werden“, sondern: „Ich bin Schriftstellerin!“, „Ich bin Schriftsteller!“

Sind das nicht tolle Vorschläge? – Und das Beste daran ist: Das sind Vorschläge, die wir gemeinsam in Schreibworkshops und Schreibcoachings gemeinsam auch umsetzen können!

Schriftstellerin oder Schriftsteller werden … –
Angst vor der eigenen Größe?

Wenn Du Schriftstellerin oder Schriftsteller werden möchtest, musst Du als allererstes einen gewaltig großen, unzeitgemäßen Schritt wagen: Du musst die Angst vor Deiner eigenen Größe überwinden!

Was soll das nun wieder sein, fragst Du Dich vielleicht. Und – ebenfalls vielleicht – magst Du Dir das Gedicht von Marianne Williamson das oft auch Nelson Mandela zugeschrieben wird einmal ganz langsam durchlesen und Dir ein paar ehrliche Gedanken dazu machen:


Unsere tiefste Angst ist nicht, ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen kraftvoll sind.

Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, was wir am meisten fürchten.

Wir fragen uns, wer bin ich denn, um von mir zu glauben, daß ich brillant, großartig, begabt und einzigartig bin?

Aber genau darum geht es,
warum solltest Du es nicht sein?

Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.

Es zeugt nicht von Erleuchtung, sich zurückzunehmen, nur damit sich andere Menschen um dich herum nicht verunsichert fühlen.

Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.

Sie ist nicht in einigen von uns, sie ist in jedem.

Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewußt die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.

Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unser Dasein automatisch die anderen.

Marianne Williamson


Schriftstellerin oder Schriftsteller werden … –
Angst vor Nebenwirkungen?

Und zu ganz richtig folgert und ergänzt Karmen Jurela zu dem Gedicht von Marianne Williamson:


Besonders schöne, erfolgreiche und attraktive Menschen
haben auch besonderes oft Feinde, Widerstände
oder sie müssen sich Missgunst erwehren.

Was soll man also tun?
Aus Angst alles abblasen?
Sich zurückziehen und sich von
selbstzerstörerischen Gewohnheiten fesseln lassen?

Oder doch jeden Tag aktiv Dinge tun,
die eigenen Träume zu erfüllen?

(Karmen Jurela, Spielbuch)


Du willst Schriftstellerin oder Schriftsteller werden?

Gönne Dir einen Moment der Ruhe, um die letzten Zeilen auf Dich wirken zu lassen, bevor Du weiterliest. Dieser kleine Moment der Ruhe wird vielleicht zu einem der wertvollsten Momente Deines Lebens.


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Schriftstellerin oder Schriftsteller sein!

Schriftstellerin oder Schriftsteller sein!

Bevor Du Schriftstellerin oder Schriftsteller werden bzw. Schriftstellerin oder Schriftsteller sein kannst, brauchst Du unbedingt ein starkes Bekenntnis, das Dir vor jedem Beginn Deines Schreibens in Leib und Seele übergegangen sein muss.

Schriftstellerin oder Schriftsteller sein! –
Ein Bekenntnis, ein Gelübde vor jedem Beginn Deines Schreibens

Ich will Dich sanft zu diesem Bekenntnis führen

  • Wer malt, ist eine Malerin oder ein Maler

  • Wer musiziert, ist eine Musikerin oder ein Musiker

  • Jemand, der Bratwürste verkauft ist eine Bratwurstverkäuferin oder ein Bratwurstverkäufer, … und

  • Jemand, der schreibt, ist eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller

Ein Mensch, der Schriften erstellt, ganz egal ob es große oder kleine Schriften, bedeutungsvolle oder bedeutungslose Schriften sind, ist ein Schriftsteller. Also: Wenn Du schreibst (oder wirklich schreiben willst), bist Du eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller! Dazu musst Du Dich bekennen! Unbedingt! Sonst wird das mit dem Schreiben nichts!

Bekenne Dich zum Schreiben!
Bekenne Dich zum Schriftstellerin oder Schriftsteller sein!

Ich schreibe Dir dies, weil viele Menschen, die schreiben, Frauen wie Männer, Männer sogar ganz besonders, davor zurückschrecken, sich als Schriftsteller (m/w) zu bezeichnen, sich als Schriftsteller zu bekennen. Was aber bitte, soll aus einer Sache, einer Aufgabe werden, wenn ich mich nicht zu ihr bekenne? (Die Sache mit der oft genannten und selten geglaubten und noch seltener gelebten Selbstverpflichtung (self commitment)).

Wenn Du Dir eine Aufgabe stellst, Du Dich selbst aber gar nicht erst voll und ganz zu dieser Aufgabe bekennst, dann ist Dein Projekt von vornherein gescheitert. Dann ist Dein Projekt schon gescheitert, bevor Du es wirklich beginnen konntest.

Also merke als Erstes: Wer schreibt und sich dazu bekennt, ist eine Schriftstellerin oder ein Schriftsteller! Wenn ich (als Mann) schreibe und mich zu meinem Schreiben und meinem Geschriebenen bekenne, bin ich ein Schriftsteller! Und wenn Du als Frau schreibst und Dich zu Deinem Schreiben bekennst, bist Du eine Schriftstellerin! Unbedingt und ganz, ganz sicher!

Oder Du bist eben keine Schriftstellerin oder kein Schriftsteller, aber dann schreibst du auch nicht wirklich. Einkaufszettel vielleicht. Oder ein Memo oder eine SMS …

Willst Du wirklich schreiben? Willst Du wirklich Schriftstellerin oder Schriftsteller werden? – Dann sage jetzt dreimal laut: „Ich bin Schriftsteller!“ oder „Ich bin Schriftstellerin!“ – „I am a Writer!“

Bist Du Schriftstellerin oder Schriftsteller?

Hast Du das gemacht? Dreimal laut gesagt: „Ich bin Schriftsteller!“?

Wenn ja: Dann Prima! Gut gemacht! Ein reiches, reiches Leben liegt vor Dir!

Falls Du die Worte: „Ich bin ein Schriftsteller“ aber nicht über die Lippen bringen konntest oder vielleicht noch nicht über die Lippen bringen konntest, dann arbeite am besten noch vor allen Schreibversuchen an Deinem Selbstverständnis und frage Dich von Grund auf einmal: „Will ich wirklich schreiben?“ Vielleicht willst Du ja etwas anderes viel lieber tun und hast dann Spaß an einem netten Hobby! Denn Schreiben ohne die Selbstbekenntnis zum Schreiben endet garantiert in der Enttäuschung. Mindestens. Eine Enttäuschung, die Du Dir ersparen kannst!


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Nur für Verrückte? – Schreiben!

Schreiben? – Nur für Verrückte!

Nur für Verrückte! – Du bist also verrückt genug, Schriftstellerin oder Schriftsteller werden und sein zu wollen? – Dann sieh nur genau hin, was Dir dabei begegnet: Du betrittst mit Deinem Vorhaben und Deinem Tun eine der höchsten menschlichen Kulturstufen! Eine der wertvollsten menschlichen Künste! Eine Kunst und Kultur höchst entwickelten menschlichen Geistes!

Schreiben ist schließlich viel mehr als Kritzeln! Schreiben besteht mindestens aus den wundervollen Vorgängen oder Arbeiten

  • der Entwicklung einer Idee

  • Der Gliederung und Umformung dieser Idee in eine rationale Form und Fassung

  • der Niederschrift dieser Idee auf eine Art und Weise, zu der Du „JA!“ sagen kannst

Wir müssen Respekt haben vor dieser Kunst und Kultur, vor dieser hohen Ebene menschlichen Geistes. Wenn wir Schriftstellerin oder Schriftsteller sein wollen, müssen wir sogar unbedingt allerhöchsten Respekt haben vor dieser hohen Stufe des Geistes. Sonst können wir seine Gaben, seine reichen Geschenke, nicht in uns aufnehmen.

Bei all dem ist es natürlich sehr hilfreich, einen erfahrenen Mentor zur Seite zu haben.

Nur für Verrückte? – Es tut Not, verrückt zu sein!


„Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können.“ –

Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra
Zarathustra’s Vorrede (5)


Es ist notwendig verrückt zu sein, um Ideen zu gebären. Ideen, die wir dann prüfen können. Ohne „verrückte“ Ideen haben wir nichts!

Nur für Verrückte? – Wir brauchen ein gewisses Maß an Chaos!

So sehr wir in unserem Leben bemüht sein mögen, das Verrückte das Chaos zu bändigen, was schließlich auch die vorrangige Aufgabe der Philosophie sein sollte, ebenso sehr brauchen wir das ungebändigte Chaos.

Ohne das Chaos hätten wir überhaupt kein geistiges Leben. Wir brauchen das Chaos notwendig als Lieferant brillanter (und auch weniger brillanter) Ideen, die uns dann erblühen lassen können. Wir brauchen das Chaos als Lieferant wertvoller Ideen, aus denen sich dann wertvolle Erkenntnisse entwickeln lassen können.

Nur für Verrückte? – Keine Wissenschaft ohne Chaos

Auch wissenschaftlicher Fortschritt ist ein Metier „Nur für Verrückte!“. Denn es gibt keine wissenschaftliche Erkenntnis, die nicht aus einer verrückten Idee geboren wäre. Deshalb vermuten wir ja auch ganz zu recht, dass „Genie und Wahnsinn“ ganz nahe beieinander liegen. Und einander lieben. Weil ohne das Eine das Andere nicht sein kann.

Nur für Verrückte? – Das Chaos und das Glück des Schreibens

Vielleicht hast Du ja auch schon die Erfahrung gemacht: Es ist ein riesiges Glücksgefühl, die Gedanken ungezügelt und frei fliegen zu lassen. Und dabei zu schreiben und ungebändigt immer weiter zu schreiben. Bis zur Erschöpfung.

So sehr uns das Chaos auch quälen und krank machen kann – das Chaos hat durchaus auch seine gefährlichen, lebensbedrohliche Seiten – so sehr ist das Chaos auch die Quelle für überschäumendes Glück!

Schreiben? Nur für Verrückte? – Ja, nur für Verrückte!

Als Schriftstellerin oder Schriftsteller müssen wir uns mit dem geistigen Chaos und dem Verrückt sein anfreunden. Weil ohne das Verrückt-Sein gar nichts geht. Denn Schreiben ist eine Aufgabe: „Nur für Verrückte!“ Zumindest nur für ein bisschen Verrückte. Mindestens ein wenig Chaos gehört zum Schreiben einfach dazu.

Hast Du gerade eine gute Idee, dann denk daran: „Nur für Verrückte!“
Erinnere Dich:

„Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können.“