Newsletter 029 – Das Schreiben über das Glück

Liebe Freundin, lieber Freund!

Allem voran: Einladung zum Schreibworkshop für Spontane

Bevor wir uns dem Schreiben über das Glück zuwenden: Der schon am Mittwoch, 25.04. startende Schreibworkshop mit 6 wöchentlichen Terminen kann noch sehr gut Verstärkung gebrauchen. Wenn Du also am Schreiben im Rahmen eines feinen Workshops Interesse hast, sei mutig und sage mir rasch Bescheid. Deine Info sollte ich allerdings möglichst bis zum Ende des Wochenendes haben, damit ich planen kann. Und für alle Fragen stehe ich natürlich per E-Mail oder telefonisch allzeit bereit. Ansonsten ausführliche Infos zum Schreibworkshop (Klick!)! (Inklusive Glücksgarantie!)

Das Schreiben über das Glück

Das Schreiben über das Glück stellt für uns eine besondere Herausforderung dar. Wobei mir, wenn ich dieses hier schreibe, das blöde Wort „Herausforderung‟ überhaupt nicht gefällt. Die Blödheit dieser Bezeichnung ließe sich wohl nur noch durch die Auspreisung als „Challenge‟ übertrumpfen. Doch ich merke schon: Ich schreibe mich ins Abseits; ich will doch ganz woanders hin!

Die Aufgabe: Das Schreiben über das Glück

Ja, das Schreiben über das Glück ist eine Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, die von uns Schreibenden oder Schriftstellerinnen und Schriftstellern oder Weltenschöpferinnen und Weltenschöpfern alles abverlangt. Alles an Intellekt; vor allem alles an Empfindsamkeit und Empfindung, Sympathie und Empathie. Gleichzeitig ist es eine Aufgabe, der wir uns nicht entziehen können. – Dazu später mehr.

Dass das Schreiben über das Glück eine unser ganzes Ich und Selbst so fordernde Aufgabe ist – ich rede hier nicht vom Kinderglück der Zunge an einem pink-schlumpfblau marmorierten Lutscher – liegt in der Natur des Glücks. Und natürlich in der Bedeutung, die das Glück in unserem Leben besitzt. – Schon wieder verwende ich ein Wort, das nicht passt! Denn, recht verstanden, „besitzt‟ nicht das Glück eine Bedeutung, einen Wert. Das Glück ist vielmehr die Bedeutung, der Wert unseres Lebens. Selbst dann, wenn es manchmal schwer fällt, das Glück zu ertragen.

Alles dreht sich um das Glück

In der Tat ist das Glück; genauer: das Streben nach Glück, der Dreh- und Angelpunkt unseres ganzen Lebens, unseres ganzen menschlichen Daseins. Denn das Streben nach Glück führt uns zu einem Denken, Handeln und Leben in Harmonie und Ordnung, was wiederum die Basis, die notwendige Grundbedingung, für menschliches Leben überhaupt ist.

Nun ja! Bemühungen, das Glück zu erklären, zu definieren und gezielt durch diverse Praktiken herbeizuführen gibt es viele und alle seien herzlich gelobt. Doch darauf will ich hier gar nicht eingehen. Denn, was uns als Schreibenden frei steht, ist, uns unserem Verständnis des Glücks – und tatsächlich auch unserem Glück selbst – durch eine ganz andere Pforte zu nähern.

Das Glück Deiner Heldin oder Deines Helden

Wenn Du eine Geschichte, einen Roman, schreibst, wird diese Geschichte, diese Schichtung der Ereignisse, ja getragen durch das Erleben einer Heldin oder eines Helden, die oder den Du selbst erschaffen hast! Du selbst bist die Schöpferin, der Schöpfer dieser Welt! Und an Deiner Statt durchlebt die Heldin (ich lasse die maskuline Form jetzt weg; das nervt!) alle Abenteuer mit dem dazu gehörigen Glück und Leid, die es in Deiner Geschichte, der von Dir gewählten Schichtung der Ereignisse, zu erleben gibt.

Merkst Du schon, worauf dies hinausläuft?

Du bist die Schöpferin Deiner (Roman-) Welt

Du selbst gestaltest das Glück und das Unglück Deiner Heldin! Und Du gestaltest sie selbst, indem Du sie Deine Situationen passieren, Deine Erlebnisse erleben, Deine Dialoge führen und Deine Gedanken denken lässt!

Schreiben über das Glück? – Du kennst das Glück sehr gut!

Du selbst weißt intuitiv viel mehr über die notwendigen Bedingungen von Glück und Unglück, als Du es wahrscheinlich jemals in analytischen Beschreibungen ausdrücken könntest! Deine Intuition wird, wenn Du das möchtest, Deine Heldin zu ihrem größten Glück führen. Oder in ihr tiefstes Unglück stürzen. Welches von beiden Du wählst, liegt an Dir.

Wenn Du dann das Erleben, Verhalten und Handeln Deiner selbst erschaffenen Heldin aufmerksam verfolgst, wirst Du von Dir selbst sehr viel über die Gesetze und Bedingungen Deines Glücks lernen können. Und Du wirst lernen, welche Gefahren es für das Glück Deiner Heldin, vielleicht auch für Dein eigenes, gibt, die Deine Heldin oder Dich ins schlimmste Unglück stürzen lassen könnten.

So wirst Du selbst zur Kennerin für das Glück Deines eigenen Lebens!

Schreiben über das Glück oder Langeweile?

Abschließend will ich noch einlösen, was ich eingangs versprach: Zu begründen, warum Du Dich in Deinem Roman der Notwendigkeit der Beschreibung von Glück und Unglück nicht entziehen kannst.

Nun, diese Begründung ist sehr einfach: Weil es sonst keine Sau interessiert, was Du schreibst. Und Dich selbst wahrscheinlich am allerwenigsten! Ohne erlebbares Glück und Unglück bleibt nur: Vielleicht ein majestätisches Gähnen, vielleicht nur feuchter Keks und Langeweile.


Schreiben über das Glück oder Langeweile?
Schreiben über das Glück oder Langeweile?

 


Schreiben über das Glück? – Der Sommer ist da!

Genieße den Rückenwind, den Dir das sommerliche Wetter beim Schreiben bescheren kann! Genieße Dein Schreiben! Und genieße vor allem Dein Glück im Schreiben über das Glück!

Wunderbare sommerliche Tage, Wochen und Monate wünsche ich Dir! (Ich mir auch!)

Dein Michael


Das Schreiben über das Glück
Das Schreiben über das Glück


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