Newsletter 019 – Gelingende Vorsätze

Liebe Freundin, lieber Freund!

Heute möchte ich Dir den Königsweg für gelingende Vorsätze vorstellen. Ob es dabei (aktuell) um Vorsätze für das gerade begonnene neue Jahr 2018 geht oder um Vorsätze und Fortschritte zu anderen Zeiten Deines Lebens, ist dabei unerheblich. Der Königsweg ist immer ein Königsweg.

Und natürlich möchte ich Dich an die Einladung am 10.01.2018 zu meinem Schreibworkshop-Info- und Kennenlern-Treffen erinnern.

Gelingende Vorsätze

Klare Sache: Nur Vorsätze, bei denen es Dir gelingt, sie auch in die Tat umzusetzen, können Dir einen Fortschritt bringen. Wie aber können wir dafür sorgen, dass unsere Vorsätze auch wirklich gelingende Vorsätze sind? – Oder können wir überhaupt dafür Sorge tragen? Sind wir nicht vielmehr dem Zufall oder dem Schicksal ausgeliefert, das über uns bestimmt, was gelingt und was nicht?

Meine Kenntnis dazu ist: Zu einem großen Teil sind wir tatsächlich Herr (oder Queen) unseres Lebens. Und diesen uns möglichen Teil sollten wir selbstbestimmt kreativ nutzen und uns nicht treiben lassen wie Blätter im Wind.

Also ran ans Werk!

Bilder für gelingende Vorsätze

Im vorigen Newsletter 018 hatte ich ja schon anklingen lassen, wie wichtig Bilder für unser Gehirn oder unser Gemüt oder unser Bewusstsein sind, um eine Orientierung zu gewinnen. Weil unser Gehirn eben von Natur aus in Bildern, in Ideen, denkt und diese Ideen dann in die Welt umzusetzen bemüht ist.

Lass uns bitte auch unbedingt die Kehrseite der Medaille betrachten:

Du kannst nur das umsetzen und verwirklichen, wovon Du wirklich eine Idee hast! Das, wovon du keine Idee hast, wirst Du niemals verwirklichen können!

Wirklichkeit wird also immer zweimal geschaffen: Das erste Mal in unseren Gedanken; das zweite Mal in der Welt!

Also: Wenn unsere gut gemeinten Vorsätze Wirklichkeit werden sollen, dann müssen wir sie hinreichend mit nahrhaften Bildern und Ideen versorgen, damit sie uns nicht auf halbem Weg verhungern.

Woher nehmen, ohne zu stehlen?

Nun fragst Du Dich vielleicht: Woher soll ich denn die Bilder und Ideen nehmen, bitteschön? – Und ich darf Dir dann antworten: „Du bist mit einer so reichen Erinnerung und einer so reichen Phantasie ausgestattet, dass Dir beide gerne mit zahlreichen schönen Bildern und Ideen zur Seite stehen werden‟. Du musst sie nur freundlich darum bitten!

Aha! – Nun ja! Uns selbst zu bitten, sollte uns nicht allzu schwer fallen, oder? Gönnen wir uns also eine Viertelstunde genüssliche Zeit! Und können wir uns ein schönes Blatt Papier und unser Lieblings-Schreibwerkzeug. Und dann schließen wir die Augen …

Halt!!! Jetzt noch nicht die Augen schließen!!! Erst nachher, wenn Du zu Ende gelesen hast!!!

Du schreibst eine ganz kleine Geschichte

Nun beginnst Du also, um Dein Innerstes mit wertvollen Bildern und Ideen zu versorgen, eine ganz kleine Geschichte zu schreiben. Und zwar eine Geschichte, Deine Geschichte, die etwa so, wie Du es beschreibst, wahr werden wird. Das geht so:

1) Du nimmst Dir in Muße ein paar Minuten Zeit

2) Nun – jetzt kannst Du die Augen schließen – stellst Du Dir eine sympathische Figur vor, die Dich in der kommenden kleinen Geschichte repräsentiert.

3) Du beschreibst nun sehr bildhaft und sinnlich wahrnehmbar (5 Sinne!) diese sympathische Figur. Wundere Dich nicht, wenn diese sympathische Figur ein wenig oder deutlich anders aussieht als Du selbst. Oder Kleider trägt, die Du gar nicht hast. Lass es einfach zu! Lass alles geschehen, als sei dies Dein eigenes persönliches Märchen! (… Ist es in gewisser Weise ja auch … )


SCHREIBEN IN BERLIN – Gelingende Vorsätze
SCHREIBEN IN BERLIN – Gelingende Vorsätze


4) Nun, Augen auf!, erinnere Dich bitte wieder an Deine positiv formulierten Vorsätze! (Vgl. Newsletter 018)

5) Jetzt kannst Du wieder die Augen schließen und Dir Deinen sympathischen Stellvertreter oder Deine sympathische Stellvertreterin in einigen Szenen vorstellen, in denen sich Deine Heldin oder Dein Held genau so verhalten, wie Du Dich Deinen Vorsätzen gemäß verhalten willst. Und lass Deine Heldin und Deinen Helden dabei erfolgreich sein! Lass sie ihren Erfolg, ihren Sieg ruhig feiern!

Schenke Dir dabei selbst viele, viele schöne Bilder!

6) Nun schreibst Du (auf Deinem Lieblingspapier mit Deinem Lieblings-Schreibwerkzeug) eine Szene nach der anderen in aller Ruhe auf. Lasse dabei Deine Phantasie szenische Bilder entwickeln und lass auch die Beschreibung dieser Bilder in Deine aufgeschriebene Szene, Deine kleine Geschichte, wieder mit einfließen!

7) Wenn du nun alles aufgeschrieben hast: Sei stolz auf Dich! Feiere Dich! Du hast allen Grund dazu.

Dann lege Dein Aufgeschriebenes feierlich beiseite. Lies es Dir am nächsten Tag nochmals feierlich durch und wenn Dir etwas Zusätzliches einfällt, kannst Du es immer gerne dazuschreiben.

Was Du nun dadurch gewonnen hast

Was Du nun dadurch gewonnen hast möchtest Du wissen? – Nun, Dein Gewinn besteht darin, dass Du nun viele schöne Bilder in Deinem Kopf hast, die davor nicht darinnen waren. Das sind Bilder und Ideen, die Dich in Deinem Verhalten leiten können, die Dich motivieren können, Deine guten Vorsätze genau so schön umzusetzen, wie es der Held oder die Heldin in Deinen Szenen gemacht hat. Mach Deinem Helden oder Deine Heldin zu Deinem Vorbild! Mach es Deinem Held oder Deiner Heldin einfach nach. Du wirst sehen: Es ist gar nicht so schwer, wenn du eine Idee davon hast, wie es geht!

Kann es denn noch einen wertvolleren Gewinn geben, als ein eigenes, so wunderbares Vorbild in sich tragen zu können?

Deine Ideen schaffen gelingende Vorsätze

Erinnere Dich an Deine selbst geschaffenen Bilder und Ideen so oft Du magst; besonders immer dann, wenn es nötig ist. Wenn es Dir helfen kann, Deine Vorsätze gelingende Vorsätze werden zu lassen, Deine Vorsätze zu verwirklichen!

Du wirst bald sehen: Gelingende Vorsätze sind kein Zauberwerk. Aber es ist zauberhaft, Vorsätze wahr werden zu lassen.

In diesem Sinne grüße ich Dich herzlich und wünsche ich Dir viel Erfolg,

Dein Michael

(Bild: schreibende Fee)

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